Warum B2B-Unternehmen an Social Media nicht vorbeikommen

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Warum B2B-Unternehmen an Social Media nicht vorbeikommen

Gehören Sie auch noch zu den Unternehmen im B2B-Bereich, die meinen, ihre Kunden seien über die sozialen Medien nicht erreichbar? Ob Social-Media-Aktivitäten überhaupt zielführend für Ihr Unternehmen seien? Immer noch gibt es gerade im Mittelstand große Social Media Skeptiker. Dabei ermöglicht Ihnen Social Media den unverstellten und direkten Dialog mit Ihren Kunden – nicht nur bei Branchentreffen. Wir haben fünf unschlagbare Argumente, warum auch B2B-Unternehmen in Social Media investieren sollten.

Die Vorteile von Social Media im B2B-Bereich liegen auf der Hand. Sie unterscheiden sich nicht von den Zielen Ihrer Öffentlichkeitsarbeit; Social Media ist nur ein weiterer Baustein, mit dem Sie Kunden erreichen können. Für welches Netzwerk Sie sich entscheiden hängt dabei von Ihren Kunden ab.

Mit Social Media können Sie sich

  • Ihre Marke bekannt machen und Ihr Markenimage aufbauen und pflegen
  • Ihr Arbeitgeberimage aufbauen
  • Ihr Suchmaschinen-Ranking verbessern
  • Ihre Kundenbindung stärken durch neue Formen des Kundenservice & Kundenbindung
  • Personal suchen
  • Trends beobachten und Marktforschung betreiben
  • Informationen austauschen
  • die Besucherzahlen für Ihre Webseite und den Blog steigern

Sollten Sie also in Social Media investieren? Ja, unbedingt! Und warum? Lesen Sie selbst:

5 schlagende Argumente für Ihren Social Media Eintritt

  1. Online-Sichtbarkeit erreichen Sie nicht mehr allein mit einer seo-optimierten Homepage. Ihre Kunden sind – ob privat oder geschäftlich in Foren, auf Facebook oder Youtube unterwegs. Eine Präsenz in Social Media Kanälen steigert Ihre Sichtbarkeit in den Suchergebnissen. So wird Ihr Unternehmen wahrgenommen und letztendlich Ihre Homepage besucht.
  2. Social Media Beiträge tauchen immer häufiger in den Google Suchergebnissen auf und verbessern so auch Ihr SEO-Ranking.
  3. Für die Sozialen Netzwerke müssen Sie zwangsläufig immer wieder frischen Content entwickeln, der wiederum auf Ihre Suchmaschinenoptimierung einzahlt.
  4. Mit Social Media Auftritten können Sie Einfluss nehmen auf Ihr Image und Ihre Reputation. So haben Sie keinen Kontrollverlust darüber, was über Sie „gesprochen“ wird, sondern können sich aktiv am Dialog beteiligen.
  5. Ihre weiteren Auftritte im Netz können Sie konkret für Ihre Zielsetzungen einsetzen, z.B. einen Support via Facebook, Recruiting mit Twitter etc.Es muss nicht unbedingt Facebook sein. Zu Social Media gehören auch Slideshare für Präsentationen, Youtube für Videos und Xing, um zu netzwerken. Wenn Sie ein Netzwerk nutzen, verknüpfen Sie unbedingt Ihr Engagement / Ihr Profil mit Ihrer Webseite, um Ihren Kunden zu zeigen, wo Sie noch zu finden sind. Sie profitieren mit ihrer Präsenz auf den genannten Kanälen automatisch von deren gutem Google-Ranking.

In welchem Social Media Kanal sollen Sie nun investieren?

Zahlen und Statistiken sind bei dieser strategischen Fragestellung irrelevant. Entscheidender für die Antwort, welchen Social Media Kanal Sie für Ihre Kundenkommunikation nutzen sollten ist, zu wissen, ob und wo Ihre Kunden soziale Netzwerke nutzen; das kann auch vorrangig privat sein. Wichtig ist nur, dass diese einen Account besitzen, über Netzwerke kommunizieren und sich dort auch über Neuigkeiten auf dem Laufenden halten.

Machen Sie zuerst eine Bestandsaufnahme, indem Sie sich folgende Fragen beantworten:

  • Wie kommunizieren Sie bisher mit Ihren Kunden?
  • Wo erreichen Sie diese?
  • Was könnte Ihre Strategie für die Social Media Netzwerke sein?
  • Können Sie durch Social Media anders / besser/ schneller Ihre Zielgruppe erreichen?

Können Sie durch Social Media anders / besser/ schneller Ihre Zielgruppe erreichen?

Fragen Sie im zweiten Schritt Ihre B2B-Kunden in Gesprächen auf der nächsten Messe und mit einer konkreten Umfrage über Newsletter zu deren Social Media Verhalten. Spielen Sie dabei mit offenen Karten und erklären Sie ihnen, dass Sie zur Intensivierung des Kundendialogs in Social Media investieren möchten und erfragen Sie konkret, welches Netzwerk das ideal für Ihre Kunden sei.

Gehen Sie selbst auf Spurensuche: Wie kommuniziert Ihr Wettbewerber? Ist dieser in sozialen Netzwerken aktiv und wenn ja wie und mit welchen Themen? Wird über Sie im Netz gesprochen? Wo und zu welchem Thema taucht Ihr Name im Netz auf?

Diese Analysen geben Ihnen bereits Indizien, ob und wo Sie in Social Media einsteigen sollen. Überlegen Sie sich nun, welche Ziele Sie mit Social Media verfolgen könnten, die derzeit mit ihrer Webseite und eingespielten Marketinginstrumenten nicht möglich sind, z.B. Support bieten, Neukundengewinnung oder Kundenbindung, Imagepflege, Suchmaschinenoptimierung oder sogar Personalbeschaffung.

Mit der richtigen Strategie, Botschaft und Zielgruppenausrichtung ist Social Media ein starker Kommunikationskanal. Jedes soziale Netzwerk hat seine eigenen Stärken. Aber eines ist sicher, jedes erhöht Ihre Auffindbarkeit im Netz und hilft Ihnen beim Imageaufbau, der Kundenbindung und Ihrer Reputation.

 

Beitragsbild: Fotolia.

 

Annabelle Meinhold

Annabelle Meinhold ist Inhaberin der PR- & Text-Agentur Wörterladen, die Consumer-Marken und mittelständische Unternehmen im Bereich PR, Online Marketing & Social Media berät. Sie ist freie Autorin beim Ratgebermagazin PRPraxis und arbeitet als Texterin für diverse Full-Service-Agenturen. Als Gastautorin für den TrafficGenerator Blog liefert sie inspirierende Beiträge und wertvolle Tipps aus der Praxis.

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